Unser Projekt in Rumänien: Teatrul Vienez de Copii
www.teatrulvienezdecopii.ro
Am 10. Dezember 2008 konnte Intendantin Sylvia Rotter mit dem Teatrul Vienez de Copii in Bukarest schon die zweite Dependance des Wiener Kindertheaters in Rumänien eröffnen. Im November letzten Jahres wurde dort die fulminante Premiere des Stückes "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare gefeiert
Bereits seit 2006 hat das Wiener Kindertheater eine Zweigstelle in Oradea, wo nach der Rotter-Methode Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen gemacht wird. Im Dezember 2009 wurde mit Molierès „Der eingebildete Kranke" dort schon die vierte Premiere gefeiert.
Das Besondere daran: die Zweigstellen sind autonom. Rumänische Kollegen haben eine Ausbildung nach der Rotter-Methode erhalten und arbeiten selbständig mit den Kindern und Jugendlichen in Oradea und Bukarest.
Das Teatrul wächst...
Die Kurse, Workshops und Aufführungen in Rumänien erfreuen sich größter Beliebtheit.
Bei den zwei Dependancen soll es nicht bleiben: 2010 wird die dritte Zweigstelle des Teatrul Vienez de Copii in Kluj (Klausenburg) eröffnet.
Die Finanzierung dieses Vorhabens erfolgt hauptsächlich durch private Sponsoren. Hier setzt die Banca Comerciala Romana S.A., eine Tochter der Erste Bank-Gruppe, ein deutliches Zeichen.
Der Plan für 2010 sieht folgendes vor:
- 14. Oktober Premiere in Bukarest von "Der eingebildete Kranke" (ca. 70 Kinder)
- Ende Oktober Premiere in Oradea mit Szenen von Caragiale (ca. 40 Kinder)
- Mitte November Premiere in Kluj von "Der eingebildete Kranke" (ca. 50 Kinder)
- Einladung zum "Festival International de Teatro" in Sibiu (zwischen 27. Mai und 6. Juni)
- Oktober Symposium in Kooperation mit dem "Collegiul Noua Europea"
- Ausbildung der Künstler und Assistenten
- Vorbereitung Temesvar (Eröffnung 2011)
- Insgesamt fünf Pressekonferenzen
Interkulturell
Im November 2007 waren mit einigen Wiener Kindertheater-Kindern bei der Premiere vonm 'Diener zweier Herren' in Oradea. Die Eindrücke der Kinder sprechen für sich:
Steffy und Sebastian:
"Wir fanden alles so wunderbar, dass wir überhaupt nicht mehr zurück wollten. Die Kinder spielten und tanzten sofort mit uns, wir verstanden uns so gut, als ob wir uns schon lange kannten - es war mit einem Wort: wunderschön.
Esther:
"Das waren lachende Kinder, denen das Lachen leicht zu fallen schien. Das war kein bescheuerter Dauergrinser sondern ein ehrliches Lachen. In Rumänien, auf diesem Fest, hat mich ganz besonders das Tanzen beeindruckt. Das war kein albernes Herumgehopse sondern Ausdruck der Freude."